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Es gibt Dinge, die sind wie der Wind und das Licht

Sie berühren Dich sanft, umgeben Dich mit Wärme und Zärtlichkeit

Lass Dich berühren, verzaubern, erleb den Raum ohne Zeit,

unendliche Liebe und Strahlen des Glücks

Mach Dich auf den Weg, jetzt ist es wahr!

Mit dem Sinken der Sonne sind sie vorüber ….

 

                                                                                Peter J.K. Köllisch ©

 

 

  

Zeitenwende

  

Halt doch mal ein, in stillem Frieden

schau hinaus ins Farbenspiel –

Blätter die im Wind sich wiegen,

zur Erde hin - als letztes Ziel

 

Im Glanz der tiefen Sonnenstrahlen,

sinkt Leben in sich ruhend nieder

grüne Wiesen bunt vom Laub bemalen

spiegeln des Lebens Wandel wieder

 

Ein Hauch der Ernte, süßer Apfelduft

umhüllt dich sanft und lädt dich ein -

laß Schranken fallen, überwind die Kluft

versäum es nicht hier Gast zu sein

 

Geheimnis der Ewigkeit, zeitloser Augenblick,

ein Wechselpunkt gleich der Gezeitenwende -

von Nebeln frei, entschleiert das Geschick -

zu ewigem Bund vereint, Anfang und Ende

 

Schon oft bist Du den Weg gegangen

Sehnsucht des Herzens schien verborgen

der Träume Schein hielt Dich gefangen

und Zeit zur Einkehr war stets morgen

 

Das Tor der Hoffnung klar in Sicht

Hat sich der Rastplatz vorbereitet

Zeichen der Neugeburt entdeckt im Licht

von Vogelschwingen schwerelos begleitet

 

Spür auch Du die Kraft des Inneren wieder

niemand kann fliehn von diesem Ort

Beug Dich in Demut, knie dankbar nieder

Erkenn der Vollendung Schlußakkord

 

 

                                                          Peter J.K. Köllisch ©

 

 

Ohne Dich ...

        

Tage ohne Dich zu lieben

sind Tage in der Einsamkeit

Stunden, Minuten, Augenblicke

verlorenes Ziel, vertane Zeit

 

Ohne Deine zarte Hand zu fühlen

die mich führt in Freud und Leid

bin ich vom eigenen Ich gefangen          

niemand der mich davon befreit

 Ohne Dein klares Wort zu hören

das mir den wahren Weg beschreibt

führt mich mein Gang ins Ungewisse

Nichts ist Alles was mir bleibt

 

Ohne Dein reines Licht zu sehen

das heller strahlt als alle Pracht            

fehlt mir der Mut zum vorwärtsgehen

umgibt mich Finsternis der Nacht

 

So bitte ich in Demut Dich

laß Dein Licht, Dein Wort und Deine Hände

Begleiter meines Herzens sein

Für Dein größtes Geschenk will ich Dir danken

denn Du bist unendliche Liebe

und ich bin ohne Dich allein

Peter J. K. Köllisch - August 2001