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Zeitenwende
Halt doch mal ein, in stillem Frieden
schau hinaus ins Farbenspiel –
Blätter die im Wind sich wiegen,
zur Erde hin - als letztes Ziel
Im Glanz der tiefen Sonnenstrahlen,
sinkt Leben in sich ruhend nieder
grüne Wiesen bunt vom Laub bemalen
spiegeln des Lebens Wandel wieder
Ein Hauch der Ernte, süßer Apfelduft
umhüllt dich sanft und lädt dich ein -
laß Schranken fallen, überwind die Kluft
versäum es nicht hier Gast zu sein
Geheimnis der Ewigkeit, zeitloser Augenblick,
ein Wechselpunkt gleich der Gezeitenwende -
von Nebeln frei, entschleiert das Geschick -
zu ewigem Bund vereint, Anfang und Ende
Schon oft bist Du den Weg gegangen
Sehnsucht des Herzens schien verborgen
der Träume Schein hielt Dich gefangen
und Zeit zur Einkehr war stets morgen
Das Tor der Hoffnung klar in Sicht
Hat sich der Rastplatz vorbereitet
Zeichen der Neugeburt entdeckt im Licht
von Vogelschwingen schwerelos begleitet
Spür auch Du die Kraft des Inneren wieder
niemand kann fliehn von diesem Ort
Beug Dich in Demut, knie dankbar nieder
Erkenn der Vollendung Schlußakkord
Peter J.K. Köllisch © |